Hinweise zur Verkehrstherapie

Die Schweizerische Vereinigung für Verkehrspsychologie (VfV) führt die Liste der Verkehrstherapeuten -> Link Dienstleistungen [www.vfv-spc.ch].

Die Wahl „Ihres“ Therapeuten sollten Sie jedoch nicht in erster Linie nach finanziellen oder geographischen Aspekten durchführen, sondern fragen Sie nach, in welchem Umfang der Therapeut/die Therapeutin verkehrstherapeutisch arbeitet und wie er/sie sich in diesem Bereich weiterbildet.

Als ein Qualitätskriterium kann der Fachtitel für Verkehrspsychologie dienlich sein. Sie können auf der Homepage der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP) unter „Suche PsychologIn“ entsprechende Personen finden, indem Sie nach dem FSP-Fachtitel Verkehrspsychologie suchen.

In einer Verkehrstherapie sollten entsprechend der Anforderungen einer Kontrolluntersuchung alle betreffenden Themenkomplexe behandelt werden. Eine Therapie kann nur dann erfolgreich sein, wenn der Betroffene motiviert und aktiv arbeitet. Die aktive Arbeit ist in der Sitzung wie auch ausserhalb der Sitzungen wichtig, dort kann sie z.B. in Form von Hausaufgaben erfolgen. Hingegen wird ein nur „Absitzen“ der Therapiestunden zu keinem positiven Gutachten führen. Also lassen Sie sich nicht „zutexten“, sondern werden Sie möglichst eigeninitiativ.

Am Anfang einer Verkehrstherapie wird der Therapeut mit Ihnen noch ganz allgemeine Themen besprechen, um Sie kennenzulernen und eine Bindung zu Ihnen aufzubauen. Aber nach dieser Phase sollte es dann um Ihr Verkehrsverhalten, Ihren zugrunde liegenden Einstellungen und Emotionen gehen. Eine Verkehrstherapie ist kein Verkehrsunterricht und ein Verkehrspsychotherapeut ist kein Fahrlehrer. Die Verkehrstherapie erfolgt im Spannungsfeld unterschiedlicher Themenkomplexe und bedient sich verschiedener Methoden. Zum Schluss müssen dann parktische Kompetenzen auf der Verhaltensebene das Ergebnis der Therapie sein.