Verkehrspsychologische Gutachten

Ihr Verkehrspsychologe mit langjähriger Erfahrung
in Begutachtung/Diagnostik, Forschung und Therapie

PsyGut ist anerkannte Gutachterstelle der Administrativbehörden (Strassenverkehrsamt, Polizei, Staatsanwaltschaft) für verkehrspsychologische Untersuchungen in der Schweiz mit den Standorten Zürich, Winterthur, Wettingen, St. Gallen, Luzern, Basel.


Anlass für eine verkehrspsychologische Begutachtung:

Ein verkehrspsychologisches Gutachten erfolgt bei: Sicherungsentzug, Annullation oder dreimal nicht bestandener Führerprüfung/Prüfungsfahrt.

Es wird zwischen der charakterlichen Fahreignungsuntersuchung und der (kognitiven) Leistungsuntersuchung unterschieden.


Anmeldung zum verkehrspsychologischen Gutachten:

Die Anmeldung erfolgt per telefonischer Kontaktaufnahme oder per Email durch die betroffene Person. Sie erhalten dann einen Infobrief oder Infomail mit Einzahlungsschein. Nach der Begleichung der Untersuchungskosten werden die Akten von der Behörde angefordert. Sobald die Akten vorliegen, wird Ihnen ein Untersuchungstermin unterbreitet bzw. mit Ihnen abgesprochen und vereinbart.


Ablauf der verkehrspsychologischen Untersuchung:

Zu Beginn der Begutachtung, nach der Begrüssung, erfolgt die (1) Erfassung wichtiger Grundinformationen (biographische Daten) zur Person. Dann folgt der Hauptteil des Gesprächs, nämlich das (2) verkehrspsychologische Interview. Abschliessend werden (3) psychometrische Tests zur Leistungsfähigkeit und zu Charaktereigenschaften durchgeführt.

Nach dem Untersuchungstermin wird das Gutachten innerhalb von 2 bis 3 Tagen fertiggestellt und direkt an die zuständige Behörde weitergeleitet.


Ergebnis der Fahreignungsuntersuchung:

 

positiv

Bei einem positiven verkehrspsychologischen Gutachten können Sie den Führerausweis behalten bzw. erhalten ihn zurück, wenn nicht noch ein administrativ bedingter Ausweisentzug besteht. (Hier ist der Sicherungsentzug vom Warnungsentzug zu unterscheiden).

bedingt
positiv

Sie können den Führerausweis behalten bzw. erhalten ihn zurück unter Einhaltung einer Auflage (meist verkehrspsychologisches Coaching). Sie müssen sich keiner erneuten Begutachtung unterziehen. Wird allerdings die Auflage nicht eingehalten, wird der Auweis entzogen.

negativ

Sie müssen den Führerausweis abgeben bzw. erhalten ihn nicht zurück. Sie müssen zunächst eine Intervention (meist verkehrspsychologische Therapie) absolvieren und sich danach erneut begutachten („Kontrollgutachten„) lassen.

Hinweise zur Untersuchung:

  • Sie sollten sich ca. 2 Stunden Zeit einplanen.
  • Bringen Sie Ihren amtlichen Ausweis (Pass, Identitätskarte oder Personalausweis) mit.
  • Kommen Sie ausgeschlafen und ausgeruht.
  • Trinken Sie spätestens am Abend vor dem Test keinen Alkohol (sowie kein Drogenkonsum) mehr.
  • Nehmen Sie Medikamente nur dann, wenn diese ständig ärztlich verordnet sind (z.B. Blutdruckmittel). Bitte nehmen Sie darüber hinaus auf keinen Fall irgendwelche Medikamente ein (z.B. Beruhigungsmittel), sie könnten Ihre körperliche Verfassung beeinträchtigen.
  • Tragen Sie Ihre Brille oder Ihre Kontaktlinsen.
  • Die Begutachtung findet in deutscher Sprache statt!  Bitte sorgen Sie dafür, dass Sie alles verstehen, sonst benötigen Sie einen zertifizierten Dolmetscher! Es geht hierbei um Ihr Interesse. Falls die Untersuchung wegen ungenügenden Sprachverständnis abgebrochen werden muss, entstehen für Sie Zusatzkosten, Mehraufwand, Verzögerungen und Unzufriedenheit. (Einen Dolmetscher können Sie beispielsweise bei HEKS oder juslingua finden).
  • Halten Sie den vereinbarten Termin unbedingt pünktlich ein! Kommen Sie zu spät, so muss ein Zusatztermin angesetzt werden, was mit Zusatzkosten und Verzögerungen verbunden ist.
  • Bei unentschuldigtem Fernbleiben vom Termin wird eine Ausfallpauschale von CHF 350,- fällig.

Weitere Fragen zur verkehrspsychologischen Untersuchung: hier

Was ist überhaupt Verkehrspsychologie?

Die Verkehrspsychologie beschäftigt sich mit dem Verkehrsverhalten – hier geht es um das Verhalten von Personen im Strassenverkehr. Hierbei stehen Motive, Einstellungen und Gefühle im Mittelpunkt. Es geht darum zu erklären, warum beispielsweise die eine Person zu schnell fährt, die andere Person unter Alkoholeinfluss fährt etc. Interessant ist gleichermassen, warum andere Personen die Verkehrsregeln genau befolgen und einhalten.

Deshalb wird im Zusammenhang mit der verkehrspsychologischen Begutachtung von einer bestehenden charakterlichen Eignung gesprochen, wenn davon ausgegangen werden kann, dass sich der Betroffen in Zukunft im Strassenverkehr verantwortungsbewusst und damit verbunden sicherheitsorientiert verhält.