Familienrechtspsychologisches Gutachten

Der Sachverständige Dr. Dr. Graf v. Bernstorff erstellt im Auftrag von KESB oder Familiengerichten neutrale und unabhängige rechtspsychologische Gutachten. Der „Fachpsychologe für Kinder- und Jugendpsychologie FSP“ und „Fachpsychologe für Rechtspsychologie FSP“ nimmt in folgenden Bereichen Begutachtungen vor:

  • Besuchsrecht/Umgangsrecht
  • Sorgerechtsentscheide
  • Erziehungsfähigkeit der Eltern
  • Obhutentscheide

Welche Aufgaben hat ein familienpsychologischer Sachverständiger?

Der familienpsychologische Sachverständige ist im Auftrag von KESB oder Familiengericht tätig. Seine hauptsächliche Aufgabe besteht darin, eine Empfehlung abzugeben, die das Kindeswohl sichert. Dies geschieht in Form eines Gutachtens, welches schriftlich abgefasst wird und einer Reihe von Kriterien genügen muss. Der Sachverständige urteilt aus psychologischer Sicht und hat sich stets objektiv und neutral zu verhalten. Er ist ausserdem dazu verpflichtet, sich ein umfassendes Bild über die Lebensverhältnisse des Kindes und der Eltern zu machen.

Grundlagen des rechtspsychologischen Gutachtens

Neben der Analyse der Akten stellen Gespräche mit dem Kind, den Eltern und weiteren Bezugspersonen eine wichtige Grundlage der Begutachtung dar. Die zweite Säule, auf die sich das Gutachten stützt, sind Interaktionen des Kindes mit anderen Bezugspersonen (z.B. Grosseltern oder Geschwister). Ein weiterer Aspekt, der in die Erstellung des Gutachtens einfliesst, ist das Resultat verschiedener testdiagnostischer Untersuchungen. Das Ziel der familienpsychologischen Begutachtung liegt darin, zu prüfen, unter welchen Bedingungen das Kindeswohl bestmöglich gewährleistet werden kann.

So läuft eine familienpsychologische Begutachtung ab

Um einen umfassenden Überblick über die Lebensverhältnisse der Beteiligten zu erhalten, setzt Dr. Dr. Graf v. Bernstorff Termine in der Praxis sowie in den Wohnungen der Elternteile an. Das Kind wird über das Spiel dazu animiert, Fragen zu seiner Lebenssituation zu beantworten. Später werden verschiedene kinderpsychologische Tests durchgeführt. Darüber hinaus werden die Eltern und gegebenenfalls andere Bezugspersonen befragt. Gesprächsthemen sind u. a. die Beziehung zu dem betroffenen Kind sowie die familiäre Vorgeschichte. Beteiligte Fachkräfte und Einrichtungen (z.B. Erzieher oder das Jugendamt) werden ebenfalls befragt oder um schriftliche Berichte gebeten.